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Ridge Gen:

Die Besonderheit dieser Rasse ist der "Ridge" auf dem Ruecken, der durch Haare gebildet wird, die in Gegenrichtung zum uebrigen Fell wachsen.

Dieser Ridge, der als DAS besondere Kennzeichen dieser Rasse angesehen werden muss beginnt hinter den Schultern breit und verjuengt sich bis zu Schwanzwurzel.

Er sollte klar abgegrenzt sein, unmittelbar hinter den Schultern beginnen und sich bis oder über die Lenden erstrecken.  Der Ridge ist von Geburt an sichtbar, außerdem gibt es auch Welpen komplett ohne Ridge.

Der Ridge vererbt sich wie folgt:

 

 

Das Ridge-Gen kann auf www.genocan.cz getestet werden, ist aber ebnfalls keine Zuchtvoraussetzung.

 

Livernose:

Livernose Rhodesian Ridgebacks haben gemäß des Rassestandards eine rotbraune, leberfarbene Nase, die mit bernsteinfarbenen Augen kombiniert sein muss.

Das Gen zur Vererbung einer leberfarbenen Nase wird, soweit man heute weiß, rezessiv vererbt, d.h. wenn man einen reinen schwarznasigen Rhodesian Ridgeback mit einem

Gentragenden verpaart, werden keine livernose Ridgeback’s in dem Wurf zu erwarten sein, da sich das Gen für die schwarzen Nasen dominant vererbt.

Aber die Welpen aus dieser Verpaarung werden alle Genträger für livernose sein. Wenn man diese dann wieder mit einem Genträger verpaart, werden aus dieser Verbindung

dann neben Schwarznasen auch  livernose Welpen geboren.

 

Das Livernose Gen kann ebenfalls unter laboklin.de getestet werden, ist aber keine Zuchtvoraussetzung

 

 

 

Dillute Gen:

Die Fellfarbe Dilution

In einigen Hunderassen gibt es Tiere mit verdünnter, aufgehellter Fellfarbe. Der D-Lokus ist der

Hauptgrund für das Auftreten dieser Farbverdünnung. Die resultierende Fellfarbe wird in unterschiedlichen

Rassen verschieden benannt. Bei schwarzen Hunden, die die Farbverdünnung

aufweisen, wird die resultierende Fellfarbe oft als „blau“ oder „grau“ bezeichnet, bei braunen Hunden

(bb am B-Lokus) ist die entsprechende verdünnte Fellfarbe „lilac“ oder „Isabella“, rote Hunde werden

zu „apricot“ verdünnt, während verdünnte helle Hunde oft als „cream“ bezeichnet werden.

 

Die Ursache

Die Intensität der Fellfarbe wird durch das MLPH-Gen beeinflusst. Für das Auftreten der Farbverdünnung

wurde in 7 Hunderassen (siehe Tabelle) eine bestimmte Veränderung im MLPH-Gen als

Ursache identifiziert. Unter dem Einfluss des defekten MLPH-Gens kommt es zur Verdünnung von

sowohl Eumelanin (schwarz/braun), als auch Phaeomelanin (rot/gelb). Der Effekt auf Eumelaningefärbtes

Fell ist deutlicher ausgeprägt, als der auf Pheomelanin-gefärbtes Fell. In hellen Hunden ist

die Farbverdünnung daher oft schwer zu erkennen. Die Farbverdünnung betrifft auch die Nasen- und

Fußballenfarbe.

Im Erbgut des Hundes liegt das MLPH-Gen in zwei Kopien vor. Beide Kopien des MLPH-Gens können

in zwei verschiedenen Ausprägungen (Allelen) vorkommen: In der unveränderten (wildtyp)-Form, die

mit D bezeichnet wird, sorgt das Gen für eine volle Ausprägung der Fellfarbe. Weil das D-Allel

dominant wirkt, reicht dafür bereits eine D-Kopie aus. In seiner veränderten Form, die mit d bezeichnet

wird, führt das MLPH-Gen zu einer Aufhellung der Fellfarbe. Wegen des rezessiven Erbgangs der

Farbverdünnung, kommt es nur zur Ausprägung der verdünnten Fellfarbe, wenn beide Kopien des

Gens in der veränderten Form d vorliegen (Genotyp dd).

 

Gesundheitliche Auswirkungen

Tiere, die die verdünnte Fellfarbe ausprägen (Genotyp dd), haben ein höheres Risiko ein

Krankheitsbild zu entwickeln, das als Farbverdünnungs-Alopezie (Colur dilution alopecia CDA) oder

Schwarz-Haar-Follikel Dysplasie bezeichnet wird und durch einen Haarverlust und seltener durch

wiederkehrende Haut-Entzündungen gekennzeichnet ist. Die Stärke der Symptome variiert zwischen

einzelnen Hunden und auch einzelnen Hunderassen. Große Münsterländer scheinen dabei schon

sehr früh (bis zum Alter von 12 Wochen) einen Haarverlust in allen grau-gefärbten Fellbreichen

auszubilden, während in anderen Rassen dieser massive Haarverlust erst in Hunden auftritt, die

einige Jahre alt sind. Aber nicht alle Tiere, die die verdünnte Fellfarbe aufweisen (Genotyp dd),

entwickeln eine CDA.

 

Folgende Genotypen sind möglich

D/D

Das Tier trägt nicht die MLPH-Mutation, die für das Auftreten der

Farbverdünnung (Fellfarbe Dilution) verantwortlich ist. Es ist reinerbig für das Wildtypallel D.

D/d

 Das Tier ist mischerbiger Träger des für die Farbverdünnung verantwortlichen, defekten

MLPH-Gens  und des Normalgens. Wegen des rezessiven Erbganges prägt

das Tier selbst nicht die verdünnte Fellfarbe aus. Die Anlage für die Farbverdünnung wird

mit einer 50%igen Wahrscheinlichkeit an die Nachkommen vererbt.

d/d

 Das Tier ist reinerbiger Träger des für die Farbverdünnung verantwortlichen, defekten

MLPH-Gens . Das Tier prägt die verdünnte Fellfarbe aus. Die Anlage für die

Farbverdünnung wird mit einer 100%igen Wahrscheinlichkeit an die Nachkommen vererbt.

 Quelle: Biofocus.de

Ein Test für den Ridgeback muss für die Zucht gemacht unter www.laboklin.de